17 Juli
Abfahrt tag
Frankreich, Spanien
Bestimmungsort
Experte
Schwierigkeitsgrad

Mountainbiken in den Pyrenäen ist eine erstaunliche Erfahrung für diejenigen, die gerne auf Bergpfaden und Singletrails reisen. Diese Radtour wird auf Schotterstraßen, einsamen Wegen und Singletrails sowie einigen wenigen asphaltierten Straßen entwickelt. Wie in einem Meisterwerk verbinden sie wunderschöne Täler mit romanischen und mittelalterlichen Städten der katalanischen und französischen Pyrenäen. Die Tour beginnt in „Vielha“, Katalonien, dem Eingang zum berühmten „Val d’Aran“. Hier finden wir viele Skigebiete in der Nähe. Die Tour endet in Toulouse, der Hauptstadt der Provinz Languedoc, einer der wichtigsten Städte in Südfrankreich.
Während der Fahrt haben wir alle möglichen Wetterbedingungen. Dies ist in den Pyrenäen zwischen Frühling und Sommer absolut normal. Die Tour kombiniert schöne und ruhige Fahrten mit sehr anspruchsvollen Anstiegen und Abfahrten.
Es ist bemerkenswert, dass die meisten Singletrails und Trails extrem einsam sind. Wirklich abseits der ausgetretenen Pfade und das hilft uns jedes Mal, die Natur zu atmen. Die Schönheit dieser Reise liegt nicht nur in der herrlichen Aussicht auf die Berge und unberührten Tannen und Kiefernwälder, sondern auch in den romanischen Städten und Kirchen und alten Bauten, von denen wir vor Jahrhunderten träumen.
Die Küche der Pyrenäen ist inspirierend: Mediterrane Aromen, die es wirklich wert sind, probiert zu werden, sowie der Wille der Einheimischen, dass wir uns wie zu Hause fühlen, sind ein Rezept, dem wir nicht widerstehen sollten. Dies ist ein unvergessliches Erlebnis. Wir freuen uns darauf, bei der nächsten Tour zusammen zu fahren!!

STADT ABFAHRT/ANKUNFT Barcelona / Toulouse-Blagnac
ABFAHRT 12 Uhr am Tor 14 des Camp Nou in Barcelona
INKLUSIVLEISTUNGEN
Tracks der Route, die in GPS geladen werden soll
Dreisprachiger Reiseleitung Spanisch / Französisch / Englisch
Täglicher Gepäcktransport mit dem Van
Acht Hotelübernachtungen auf Doppelbasis (zwei und drei Sterne) inklusive Frühstück und Abendessen
Eine Nacht in einem Hostel in Gemeinschaftsräumen mit Frühstück und Abendessen inklusive
Persönliche Unfallversicherung
Mechanische Unterstützung
Transfer mit van Barcelona nach Vielha
Transfer mit van St. Bertrand de Comminges nach Toulouse
EXCLUSIVLEISTUNGEN
Mittagessen und Mahlzeiten, die nicht im Programm aufgeführt sind, Getränke, Flugtickets und Flughafensteuern, Transfers, die nicht im Programm aufgeführt sind, mechanische Teile, Wäscheservice oder persönliche Ausgaben.
MTB-Verleih Aluminiumrahmen, Vorderradaufhängung und Scheibenbremsen
Entspannender Nachmittag in den heißen Quellen “Baronía de Les”

Zusätzliche Information

OrtSt Bertrand de Comminges, Vielha
Dauer10 tage
DatumJuni, Juli

Überqueren Sie die Pyrenäen und reisen Sie von “Vielha” in Nordspanien nach “St. Bertrand de Comminges” in Südfrankreich.

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Tag 1:

Wir treffen uns im “Camp Nou”-Stadion von Barcelona und unser Kleinbus fährt uns nach “Vielha” in Katalonien. Der Transfer dauert vier Stunden. Sobald wir im Hotel angekommen sind werden wir die Fahrräder in Empfang nehmen und vorbereiten. Die Reise wird vorgestellt und danach genießen wir ein köstliches Abendessen.
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Tag 2: Tunel de Vielha - Gotarta

Wir treffen uns auf dem Hauptparkplatz von „Vielha“ von wo aus wir mit einem 20-minütigen Pendelbus auf die andere Seite des „Vielha-Tunnels“ fahren werden. Radfahren ist im Tunnel nicht erlaubt. Der Tunnel ist 5 km lang und verbindet „Vielha“ – die Hauptstadt des „Aran-Tals“ mit der Region „Alta Ribagorca“. Das Gepäck bleibt im Hotel und wird von unserem Gepäcktransport dort übernommen. Wir benötigen nur einen kleinen Tagesrucksack mit den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen für den Tag. Während der ersten fünf Tage der Tour fahren wir mit dem Fahrrad an der Grenze des Nationalparks “Aigüestortes i estany de Sant Maurici”. Die erste Strecke fahren wir auf einer Schotterstraße mit mittlerem Schwierigkeitsgrad mit kurzen technisch anspruchsvollen Abschnitten. Auf dieser Seite der Pyrenäen herrscht mediterranes Klima, was bedeutet, dass die Temperaturen hier etwas angenehmer sind als auf der französischen Seite der Berge. Nachdem wir das Wasserreservoir “Embassada de Senet” passiert haben erreichen wir “Viñal” und die alte kleine romanische Kirche “San Martín” aus dem 11. Jahrhundert. Noch ein paar Kilometer und wir sind in “Vilaller”, wo wir zu Mittag essen werden und die Abfahrt beendet ist. Die folgende Herausforderung wird der “Col de Serreres” sein, ein harter Anstieg von 5 Kilometern und 400 Höhenmetern. Oben angekommen beginnt eine einzigartiger Singletrail Abschnitt  von “Alta Ribagorca” ins “Val de Boi” der unsere Fahrkünste herausfordern wird. Wir sehen in diesem Abschnitt original romanische Bauwerke. Ein weiterer ernsthafter Anstieg wartet auf uns und führt uns durch “Iran”, wo wir unser Mittagessen einnehmen und durch “Irgo”, wo wir die einsame Kapelle von „Sant Salvador d’Irgo” finden. Hier haben wir eine großartige Aussicht auf das Tal. Nachdem wir den “Coll de Sant Salvador” erreicht haben bleiben uns noch einige wenige Kilometer um “Gotarta” zu erreichen. Gotarta ist eine sehr kleine Stadt mit nur 37 Einwohnern. Merce, der Besitzer der Unterkunft, wird uns ein gutes und hausgemachtes Abendessen zubereiten. 44 km und 1400 Höhenmeter.
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Tag 3: Gotarta - Espui

Der Tag beginnt mit einer kurzen Abfahrt und dann, nachdem wir an “Malpás” vorbeigefahren sind, beginnen wir einen starken Anstieg von 8 km und 600 Höhenmetern um den “Collado de Peranea” zu erreichen. Die schönen Aussichten in der Umgebung entschädigen uns für den steilen Anstieg. Entlang der Strecke finden wir Trinkbrunnen. Wir empfehlen jedoch mindestens 2 Wasserflaschen mit auf die Tour zu nehmen. Schließlich beginnt die erste Abfahrt, bei der alte Städtchen wie “Erta” und “Sas” durchquert werden. Das Mittagessen werden wir in “Les ‘Esglesies” einnehmen. Am Nachmittag steht eine Herausforderung an: Der “Coll d’Oli”.  Der Anstieg ist steil und hart, bietet uns jedoch auch ein kurzes Stück zur Erholung an. Oben angekommen haben wir teilweise Schiebepassagen bis zur “Kapelle von Coll”. „Astell“ ist der letzte Ort für eine fantastische Aussicht auf das Tal bevor wir in „Espui“ ankommen. 50 km und 1300 Höhenmeter.
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Tag 4: Espui - Espot

Heute beginnen wir mit einer der Hauptattraktionen der Reise: Der “Coll del Triador” und der “Coll de la Portella”, der mit 2269 Metern der höchste Gipfel der Tour ist. Wir haben heute unterwegs keine Verpflegungsmöglichkeit, so dass wir für das Mittagessen die Verpflegung selbst mitnehmen und ein Picknick machen. Der Anstieg ist stetig und mäßig, so dass wir unser Tempo finden können. Wir fahren umgeben von vielen Kiefern und einer herrlichen Landschaft nach oben. Wir steigen auf, lassen den Wald hinter uns und es eröffnet sich die Aussicht auf das „Val Fosca“ und wir können die schneebedeckten Gipfel bewundern. Es geht auf und ab und dann beginnt die unglaubliche Abfahrt nach „Espot“ und das „Vall de Espot“. Im letzten Abschnitt ist Vorsicht geboten, da die Singletrails des Skigebiets „Super Escot“ einige technische Herausforderungen haben. Dank der genauen Beschilderung und der Unterstützung durch das GPS werden wir sicher in unserem Hotel ankommen. Bei der Einfahrt in die Stadt kommen wir an der “Pont de la Capella” vorbei, einer Brücke im romanischen Stil aus dem Mittelalter, die  über den Fluss “Escrita” führt und zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Stadt ist ein Gewirr aus sehr alten Häusern und es ist leicht, sich bei einem Spaziergang durch die winzigen, aber bezaubernden Straßen zu verlaufen. 43 km und 1300 Höhenmeter.

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Tag 5: Espot - Montgarri

Der Tag beginnt mit einem gemäßigten Singletrail parallel zur Asphaltstraße. In den Pyrenäen ist es nicht einfach flaches Land zu finden, so dass wir kurz nach dem Start mit dem Anstieg beginnen. Von einem Aussichtspunkt in 1500 m Höhe haben wir einen großartigen Blick auf den Stausee “La Guingueta d’Aneu” und die Stadt “Esterri d’Aneu”. Nach 13 km erreichen wir “Son” eine wunderschöne Stadt mit romanischer Architektur, in der sich die Kirche “Sant Just i Sant Pastor” befindet, die zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurde. Gleich bei der Kirche verlassen wir den Asphalt und befahren einen fantastischen Wanderweg namens “Camí del Calvari”, der an den Nationalpark “Aigüestortes i Lago de Sant Maurici” grenzt. Dies ist der Auftakt zum unglaublichen “Bosque del Gerdar”, dem größten Tannenwald Spaniens, dem Ort, den wir uns wahrscheinlich in unserer Kindheit beim Hören von Märchen vorgestellt haben. Der Wald ist so dicht, dass die Sonnenstrahlen kaum auf den Boden treffen, aber die üppig grünen Moose, die Blaubeeren und die Himbeeren geben die perfekten Farben, um die Landschaft in eine perfekte Farbenvielfalt zu verwandeln. Sobald wir den Wald verlassen haben fahren wir weiter über eine atemberaubende Abfahrt bis nach “Sorpe” und “Isil”, einer weiteren mittelalterlichen Felsenstadt. Von dort aus geht es stetig bergauf und wir überwinden 500 Höhenmeter  in mehr als 22 km und folgen dem engen Tal des “Vall d’Aneu” und dem Fluss “Noguera Pallaresa”, einem Nebenfluss des “Ebro”. Die Aussicht auf die unberührten, mit grünen und schwarzen Kiefern bedeckten Berge auf dem Weg zum “Refugio de Montgarri” ist erneut überwältigend. Dieses Refugio ist ein restauriertes Gebäude, das von den Priestern benutzt wurde, als das “Santuario de Montgarri” im Jahr 1.117 erbaut wurde. 53 km und 1300 Höhenmeter.
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Tag 6: Montgarri - Vielha

Nach dem Frühstück starten wir einen kurzen, aber schönen Anstieg  nach “Baqueira – Pla de Beret”, einem der Skigebiete des “Val d’Aran” und der Quelle des Flusses “Garona”. Nachdem wir den Parkplatz des Skigebiets durchquert haben finden wir den „Menhir Peira roia” – einen riesigen stehenden Felsen, der wahrscheinlich irgendeine Art von heiligem Ort aus der Steinzeit zeigt. Von 1800 m über dem Meeresspiegel fahren wir einen fantastischen Weg hinunter nach Vielha. Wir befahren Singletrails mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und kommen an “Unha”, “Arties” und “Garos” vorbei. Wir haben dann einen freien Nachmittag in „Vielha“ zum Relaxen oder zur Besichtigung der Stadt. 24 km und 300 Höhenmeter.
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Tag 7: Vielha - Les

Wir fahren langsam und hart bergauf, erreichen nach  5 km über einen anspruchsvollen Trail die ersten 300 Höhenmeter und sofort geht es diese Höhenmeter auch gleich wieder in weniger als 2 km bergab. Nachdem wir die Internationale Straße N-230 überquert haben fahren wir auf einer schönen Schotterstraße, umgeben von üppiger Vegetation. Wir verlassen das mediterrane Klima und tauchen in atlantisches Klima ein. Wir fahren durch “Arròs”, “Vilamos” und “Arres Dessus”, erhalten tolle Ausblicke auf das Tal und beginnen dann in die Abfahrt nach “Bossost” an der Grenze zu Frankreich. Von “Bossost” bis “Les” sind es nur ein paar Kilometer wenn man dem Flusslauf der Garona folgt. Wir werden einen zweiten freien Nachmittag haben um uns auszuruhen und die römischen Thermalbäder von „Les“ zu geniessen, die eine Wassertemperatur bis zu 37° Grad haben. Eine gute Gelegenheit sich in den Thermalbecken zu erholen. 32 km und 900 Höhenmeter.
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Tag 8: Les - Aspet (Frankreich)

Nach dem Frühstück verlassen wir „Les“ um nach Frankreich einzureisen. Auf den ersten Kilometern folgen wir einer einfachen Schotterstraße parallel zur Hauptstraße. In “Saint-Béat” verlassen wir den Schotterweg und beginnen einen harten Anstieg, der uns zum “Col de Menté” führen wird, den wir in 10 km und 800 Höhenmetern erreicht haben. Der “Col de Menté” ist normalerweise einer der “Cols”, die bei der “Tour de France” gefahren werden. Auf dem Gipfel genießen wir ein Erfrischungsgetränk und einen Imbiss bevor wir auf einer fantastischen Schotterstraße bergab fahren. Wir haben viele schöne Aussichtspunkte entlang der Strecke auf die ländlichen Bauernhöfe der französischen Seite. Die Strecke ist bis zur Ankunft in “Juzet d’Izaut” von tiefgrünen Wäldern umgeben. Wir beenden die Fahrt in “Aspet”, der ersten französischen Stadt dieser Tour. 50 km  und 1300 Höhenmeter
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Tag 9: Aspet - St. Bertrand de Comminges

Nach dem Frühstück verlassen wir “Le Bois Perché” in Richtung “St. Bertrand de Comminges” auf einer gepflasterten Straße. Kurz darauf folgen wir einem Trail und wenn es regnet müssen wir mit Schlamm rechnen. Die Umgebung ist sehr attraktiv – bunte Felder, schöne Bauernhöfe, Bergkühe mit Kuhglocken um den Hals und die Pyrenäen am Horizont. Die erste Stadt wird “Izaut de l’hôtel” sein und nach 10 km werden wir den Anstieg auf den “Col des Ares” (797 m) in Angriff nehmen und dann eine der letzten großen Abfahrten der Reise machen um in “St. Pe d’Ardet” anzukommen. Der Rest des Tages wird hügelig sein und wir durchqueren die ländlichen Städte “Barbazan” und “Loures-Barousse” der “Haute Garonne”. Auf dem Weg dorthin werden wir den unglaublich befestigten “St. Bertrand de Comminges” und seine schöne Kathedrale besichtigen können. Ursprünglich von den Römern im Jahr 72 v. Chr. “Lugdunum Convenarum” genannt  änderte sie ihren Namen im Jahr 1.100 n. Chr., nachdem Bischof Bertran de l’Isle-Jourdain dort gelebt hatte und die Lebensqualität der Einwohner durch die Förderung der Entwicklung der Stadt verbessert hatte. Die Stadt bewahrt den alten mittelalterlichen Stil, sie bewahrt die Mauern und die “Türen”, die die Kommunikation ermöglichen, und beherbergt die riesige gotische Kathedrale “Santa Maria”. 34 km und 760 Höhenmeter.
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Tag 10: Adieu Pyrenäen – Transfer zum Flughafen Toulouse-Blagnac

Sie können wählen, ob Sie zum Flughafen “Toulouse-Blagnac” gebracht werden wollen, von wo aus sie Anschlussflüge in verschiedene europäische und internationale Städte haben oder nach Toulouse, wo die Tour endet.

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